Team Mellie, Garden Pulling Team Mellie

Geschichte/Berichte

Hier könnt Ihr ein Bericht wie alles anfing und ein paar Zeitungsausschnitte Lesen von Uns.

Die ganze Geschichte wie alles begann

 

 

Mein Vater ist schon seit 15/16 Jahren ein ganz großer Tractor Pulling Fan. Bei einer dieser Veranstaltungen erfuhr mein Vater das es in Deutschland eine kleine Klasse names Garden Pulling geben soll.

Mein Vater hat sich über die Einzelheiten Informiert und fuhr mit dem Gedanken nach Hause das er sowas auch machen muss. Meinem Vater war es dann schon klar das er es ausprobieren muss mit dem Garden Pulling.

Am nächsten Tag fragte mich mein Vater ob ich da nicht auch Lust zu hätte und ich antwortete nur das ich es mal ausprobieren könnte.

Wir fuhren dann am nächsten Tag los um nach solch einem Aufsitzrasenmäher zu schauen, wir hatten dan auch einen gefunden. Der Arbeitskollege meines Vaters hatte noch solch einen Rasenmäher bei sich stehen.

Der Motor lief zwar nicht mehr aber mein Vater und Jürgen haben Ihn in vielen Arbeitsstunden auseinander, wieder zusammengebaut und endlich zum laufen bekommen.

Steigbegrenzer und sonstige Sicherhitsvorkehrungen eingebaut und lackiert.

Nach der Lackierung hatten wir beschlossen das der Tractor "Mini Mellie" heißen soll.

Wir fuhren dann endlich zur ersten Veranstaltung, meine Weite lag dort bei ca. 30 Meter.

Ende der Saison ging die Mini Mellie leider kaputt, sonst wären wir auf Platz 3 in der Deutschen Meisterschaft gewesen.

Im Winter haben wir dann einen 2ten Rasenmäher gekauft und diesen Tractor wieder zusammen gebaut.

Da der Tractor komplett in Einzelteile auf dem Anhänger lag.

Wir haben dann sehr viele Arbeitsstunden daran verbracht und haben den Tractor auf den Namen "Big Mellie" getauft.

Am Ende der Saison wurden wir Deutscher Meister mit der Big Mellie. Die nächste Winterpause stand vor der Tür und wir beschlossen einen freie Klasse Tractor zu bauen. Man nimmt dazu eine Hinterachse, ein Lenkrad, eine Vorderachse, einen Motor, das Getriebe wird eingebaut und der Rahmen wird zusammen geschweißt.

Man "Kitzelt" aus dem Motor ein paar PS mehr raus. Dann baut man alles zusamen und schon hat man einen freie Klasse Tractor.

Jeder von uns hat ca. 500 Arbeitsstunden in der Werkstatt verbracht, bis der Tractor endlich fertig war und lief.

Wir haben diesen Tractor dann auf den Namen "Little Mellie" getauft.

Wir gingen zum ersten mal an den Start mit dem Tractor und waren gleich auf Platz 10.

Mit viel Glück bekommt man eine Einladung in die Schweiz, Dänemark oder Frankreich.

 

Diese Geschichte ist von 1998 - 2000

Team bild aus Deldorado.de


55 PS mal drei

Familie Meyer mal ganz anders

 

Röhrende Motoren und Dieselgeruch in der Nase lassen die Herzen der Familie Meyer höherschlagen. Denn die Neuenlander nehmen regelmäßig an Traktor-Pulling-Wettbewerben teil und haben schon über 80 Pokale und zahlreiche Meistertitel gewonnen.Dietmar Meyer besucht seit über 20 Jahren Traktor-Pulling-Wettbewerbe. Ziel ist es hierbei, einen Bremswagen über eine bestimmte Strecke zu ziehen. Wer am weitesten kommt, gewinnt. 1998 entdeckte er dort einige umgebaute Aufsitzrasenmäher, die in der Garden-Pulling-Klasse an den Start gingen. „Das fand ich interessant und fragte meine Tochter, ob sie das nicht mal ausprobieren möchte.“ Melanie wollte und so ging die damals 12-Jährige mit einem von Vater Dietmar umgebauten Aufsitzmäher an den Start. Zwei Jahre später wurde sie sogar Deutsche Meisterin in der 500-Kilogramm-Standard-Klasse. Inzwischen ist die ganze Familie mit dem Traktor-Pulling-Virus infiziert. Die Aufgaben sind klar verteilt: Vater Dietmar kümmert sich um die Technik, während Mutter Frieda die Fahrer betreut. Da Tochter Melanie derzeit aus beruflichen Gründen pausiert, sind die beiden Nachbarskinder Marcel Bruns und Sabine Kesting als Fahrer hinzugestoßen.
Im Sommer sind die Meyers jedes zweite Wochenende auf Tour. Dabei beschränken sie sich nicht auf Deutschland, sondern reisen zu Garden-Pulling-Veranstaltungen nach Dänemark, Frankreich und in die Schweiz. Für die weiten Reisen hat die kontaktfreudige Familie eigens einen Lkw zu einem Wohnmobil umgebaut, mit dem sie nicht nur ihre Traktoren transportiert, sondern worin sie auch übernachten kann. „Nervenkitzel und Adrenalin sind das Besondere an diesem Sport“, erklärt Frieda Meyer, doch auch die Geselligkeit sei ein wichtiger Aspekt. „Auf der Bahn kennt man keine Freunde, aber nach dem Rennen sind alle wie eine große Familie“, stellt die 54-Jährige klar. „Wenn man mal ein Problem hat, ist immer jemand zur Stelle, der gerne hilft.“ Eine Standard-Taktik gibt es in dem ungewöhnlichen Motorsport nicht: „Man muss die Bahn lesen“, erklärt Dietmar Meyer. Fahrerin Sabine Kesting hat das verinnerlicht: „Wenn ich auf der Strecke bin, kriege ich von außen nichts mit“, sagt die 17-Jährige. „1500 Arbeitsstunden stecken in dem Ding“, berichtet Mechaniker Dietmar, der einen der Traktoren komplett selbst gebaut hat, während er auf sein Schmuckstück weist. In der offenen Klasse dürfen die Fahrzeuge nicht mehr als 1.300 Kubik haben, doch die PS-Zahl ist nicht begrenzt. Diesbezüglich können sich die Konstrukteure also richtig austoben – und das hat Dietmar Meyer auch getan: „Früher hatte der Polomotor mal 55 PS – jetzt sind es dreimal so viel“, lacht er verschmitzt und ist zu Recht auch ein wenig stolz auf seine Arbeit. Bereits im Oktober findet der Endlauf zur Deutschen Meisterschaft in Beesten (Emsland) statt. Doch ganz egal, wie der ausgeht, für Frida und Dietmar Meyer steht fest: „Wir machen weiter, so lange wir können.“ Und vielleicht übernimmt dann ja die Jugend das Ruder. Sabine Kesting hat den Grundstein schon gelegt, denn die Zusage für eine Ausbildung als Konstrukteursmechanikerin hat sie bereits in der Tasche.